Jugendleiter 3. Spezialisierungsmodul
- letzte Runde in Albstadt für diesen Kurs
Die immer noch bestehende Umleitung von Empfingen nach Albstadt konnte nicht verhindern, dass
sich die Teilnehmer des diesjährigen Jugendleiterkurses wieder einmal in der Landessportschule in
Albstadt trafen.
Pünktlich um 9 Uhr starteten Sabine Rüthers und Ute Ruoß mit der Begrüßung und der Vorstellung
der Referenten für diese letzte Runde in Albstadt. Da manche Teilnehmer sich noch nicht kannten
begannen wir nochmal mit einer kurzen Vorstellung.
Im Anschluss erklärte Steffen Weinlich vom BTSV das Thema „Angebote für Nichtmitglieder“ und
welche Möglichkeiten wir haben, um unseren Verein in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und
neue Mitglieder gewinnen kann.
Die Ideen zu Kooperationen mündeten in einer regen Diskussion in der Ute Ruoß
noch von einer erfolgreichen Kooperation mit einer Schule berichtete, bei der eine
Unterrichtsstunde „Tauchphysik“ mit nachfolgendem Schnuppertauchen abgehalten wurde.
Ein schwieriges Unterfangen bei solchen Verein-Schule-Kooperationen ist der oft geäußerte
Wunsch der Schule nach Angeboten innerhalb der Schulzeiten, der sich leider nur äußerst selten mit
unseren Arbeitszeiten verbinden läßt.
Weiter ging es mit folgender Frage: „Wie würden wir reagieren, wenn wir von einem Elternteil
angesprochen werden, welche Möglichkeiten des Tauchunterrichts für das Kind bestehen?“ So
lautete dann auch die Aufgabe für jeden von uns und nach einer Viertelstunde besprachen wir
unsere Antworten und die Details bei einem Schnuppertauchen.
Weiter ging es mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Spielefesten und Turnieren bei Ferienlagern.
Wichtig ist immer die Auswahl von altersgerechten Spielen, damit keine Langeweile aufkommt.
Nach dem ersehnten Mittagessen übernahm Marlies Reutzel vom VDST und zeigte uns
verschiedene Spiele, welche wir dann auch gleich auf der Wiese in der noch warmen Herbstsonne
ausprobierten. „Ich bin Zisch, er ist Boing“, „Phantasie-CheckIn“ mit Fragebogen und „Interview“
sind nur ein paar Ideen, die hier genannt sein mögen.
Gut gelaunt ging es im Anschluss zu Kaffee und Kuchen, bevor es weiterging in unserem
Programm.
Man nehme eine Turnhalle und ein paar Tauchringe und schon startete das nächste Spiel, gefolgt
vom nächsten Spiel und der nächsten Spielidee. Holger Schlepple nutzte die Möglichkeiten und
wir spielten, um die Ideen direkt zu erfahren und künftig in unsere Trainings einfließen lassen zu
können.
Die laufenden Projekte T-Shirt und Kalender berichteten im Anschluss an das Abendessen vom
aktuellen Stand und klärten die Bestellungen, damit jeder sein T-Shirt und seinen Kalender zum
Qualifikationstreffen im November erhalten kann.
Den Rest des Abends verbrachten wir mit Gruppenspielen im Seminarraum und hatten sehr viel
Spaß.
Am nächsten Morgen klärten wir die anstehenden organisatorischen Details des Nachzüglertermins
und des Qualifikationsnachweises. Abschließend ergab sich die Erkenntnis, dass der Jugendleiter
ein sehr breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen hat. Ganz zentral auch Ausbildung im Wasser.
Damit wir endlich ein wenig Pressluft schnuppern konnten, hatte Steffen Weinlich ein „Riff“ mit
verschiedenen Stationen und Aufgaben im Schwimmbecken aufgebaut.
Frisch gestärkt ging es nach dem Mittagessen mit der Abschlussbesprechung weiter und schon war
auch dieses Modul viel zu schnell zu Ende gegangen.







