VDST-Bundesjugendtreffen Rostock-Warnemünde
Unsere Landesjugendwärtin Sabine Rüthers war vom 21.05. bis 24.05.2010 live dabei
Endlich mal wieder ein Bundesjugendtreffen im eigenen Land und das an der Ostsee !
Klar dass hierbei auch wenigstens ein WLT-Verein, nämlich die Freizeittaucher Marbach mit 5 Jugendlichen und ihren Betreuern Ronny und Gunnar mit von der Partie waren.
Ja und wenn schon ein Verein von uns so weit in den hohen Norden Deutschlands fährt, dann sollte die Landesjugendwartin auch mit dabei sein.
So trafen wir uns Freitags mit den ca. 100 Jugendlichen, deren Betreuern und dem VDST-Jugendvorstand in der Jugendherberge in Warnemünde; los ging es mit einer Begrüßungsrunde bei der uns der Bundesjugendwart Uwe Hofmann herzlich willkommen hieß.
Die Jugendlichen hatten dann erst einmal genügend Zeit die Umgebung zu erkunden, der Strand ist nur ca. 200 Meter von der Jugendherberge entfernt und nichts sprach gegen einen Strandspaziergang nach Waarnemünde.
Am Freitagnachmittag war dann für eine Gruppe der Klettergarten Hohe Düne angesagt, ein ganz tolles Freizeitvergnügen, bei dem jeder auf seine Kosten kam der schwindelfrei ist. Nach einer Einweisung ging’s –ob klein oder groß, von vorsichtig bis wagemutig – los, jeder konnte hier in bis zu 10 Meter Höhe seinen Mut und seine Geschicklichkeit auf den vielen Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden erproben. Natürlich stand immer die Sicherheit im Vordergrund.
Eine kleine Gruppe wollte das Robben-Forschungszentrum Warnemünde besuchen. Also machten wir uns auf den Weg und haben es doch tatsächlich gefunden. Die Seehund-Forschungsanlage befindet sich im Yachthafen Hohe Düne direkt an der Ostmole der Warnow. Für das Forschungszentrum ist ein ehemaliges Fluss-Fahrgastschiff entkernt und mit Büros, Werkstätten, Laboren, Lager und einer Wohnung ausgestattet worden.
Vom Sonnendeck des 53 m langen Institutsschiffs konnten wir den Forschern und den Robben bei der Arbeit zusehen. Dabei erfuhren wir viele interessante Details über den Umgang mit den Tieren, deren Lebensweise sowie die Forschungsarbeiten.
Im Moment gibt es dort einen jungen Seebären, den man erst noch an die Gesellschaft der anderen Seehunde gewöhnen muss. Kein so leichtes Unterfangen für die Studenten auf dem Institutsschiff.
Danach setzten wir mit der Fähre wieder über nach Warnemünde und besuchten die Sandskulpturen am Pier 7. Die Jugendlichen die mit dabei waren staunten nicht schlecht, was die Künstler hier alles aus Sand gebaut hatten. Eine Meerjungfrau, ein Leuchtturm oder auch ein Großsegler sind nur ein kleiner Teil der wunderschönen Sandskulpturen.
Nach so viel Staunen hatten wir uns ein Eis verdient und ließen unseren Ausflug in der Eisdiele am alten Strom ausklingen.
Auf dem Heimweg bekam ich einen Anruf von Ronny, ob wir nicht Lust hätten zum Campingplatz nach Nienhagen zu kommen. Gunnar und er würden dort mit den Jugendlichen tauchen gehen und sie brauchten noch einen TLvD.
Das machen wir doch gerne. Tauchen in der Ostsee – unsere Taucher waren begeistert. Die Sicht war gut, es gab ne Scholle und einen „Panzerfisch“.
Am Samstagvormittag hatten wir erst einmal Nebel der vom Meer hereinzog. Die Schiffe und Dampfer kamen aus dem Tuten ihrer Nebelhörner gar nicht mehr hinaus.
Bei uns ging es weiter mit den nächsten Programmpunkten. „Spass und Spiel am Strand“, Apnoetauchen in der Ostsee oder einen Naturspaziergang über den Strand.
Leider hatte uns der VDST-Jugend Umweltreferent im Stich gelassen und so sprang Peter aus Hessen an seiner Stelle ein. Zusammen mit den Kindern zog er los um einzusammeln was alles so naturgerecht am Strand zu finden war. Nachher wurde die Ausbeute ausgewertet.
Volker aus Osterholm-Scharmbeck und seine Crew boten das Apnoetauchen an. 8 Jugendliche in Tauchanzug und ABC-Ausrüstung wagten sich ins kalte Ostseewasser und haben ihren Parcour bravorös absolviert.
Die restlichen Jugendlichen hatten mit mir, Ruth aus Hessen und Julia aus Schleswig-Holstein Spiel und Spass am Strand. Jede Menge Spiele und zum Schluss Beachvolleyball brachten uns gehörig zum schwitzen.
Mittags ging es dann ab ins Rostocker Hallenbad.
Hier wurden Vorführungen der Rostocker Leistungsmannschaft im Flossenschwimmen gezeigt. Die Jugendlichen konnten Unterwasserrugby spielen, mit dem DTG tauchen oder Unterwasser fotografieren. Die Fotos wurden dann von einer Jury ausgewertet und am Abschiedsfest am Sonntagabend prämiert.
Am Sonntag hatten wir dann wieder Glück mit dem Wetter. Es ging nur eine recht frische und steife Briese. Am Vormittag ging es wieder ab zum Strand mit Spass und Spiel, auch ein ganz Wagemutiger ging mit Volker und seinen Mannen zum Apnoetauchen.
Mittags trafen wir uns alle in Strahlsund und gingen zusammen ins Ozeaneum, einem Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. Mit einer Wassermenge von sechs Millionen Litern und ca. 7000 lebenden Tieren und Unterwasserpflanzen wird eine den Ozeanen nachempfundene Umwelt gezeigt. Einfach gigantisch.
Nach dem Museumsbesuch blieb noch Zeit um noch die alte Hansestadt Strahlsund zu besichtigen.
Am Abend fand die Abschiedsfeier am „Lagerfeuer“ statt. Eingemummelt wegen dem kalten Wind grillten wir, schauten uns die VDST-Bundesjugendtreffen-Präsentation der Moorteufel aus Osterholm-Schambeck an und dann kam die mit Spannung erwartete Prämierung der Fotografen. Es wurden viele Preise vergeben, die Preisträger wurden mit viel Beifall belohnt.
Nach der Feier ging es noch ab an den Strand. Bewaffnet mit Decken und Getränken hatte man noch viel Spass.
Am Montagmorgen war der Abschied angesagt. Viele von uns hatten noch einen langen Heimweg vor uns.
Das Fazit des Bundesjugendtreffen war: schee wars, hat Spass gemacht und Glück mit dem Wetter hatten wir auch.
Sabine Rüthers
WLT-Landesjugendwartin












